Die wichtigsten Nationalparks im Überblick
Kafue-Nationalpark:
Dieser Park liegt in der Mitte der südlichen Landeshälfte und ist eines der größten Tierschutzgebiete Afrikas (22.500 qkm). Durch den Park fließt der Kafue, an dem Hunderte von Vogelarten leben.
South Luangwa-Nationalpark
Elefanten, Nilpferde, Löwen, Zebras, Giraffen, Antilopen, Büffel, Affen und Wildhunde sind hier zu Hause. In der Hauptregenzeit November/Dezember bis Mai verwandeln sich Bäume und Wiesen in große Blumenteppiche.
Lochinvar-Nationalpark
Hier finden Sie eine einmalige Vogelwelt vor. Die heißen Quellen von Ngwisho sind eine der ältesten archäologischen Stätten in Zentralafrika.
Viktoria-Fälle/Mosi-oa-Tunya-Nationalpark: Dieser Park im Süden des Landes liegt an der Grenze zu Simbabwe. Hauptattraktion sind die Victoria Fälle: Der 2,5 km breite Sambesi stürzt 100 m tief in eine enge Schlucht. Der kleine Mosi-oa-Tunya-Nationalpark liegt in der Nähe und beheimatet die geläufigeren sambischen Wildtiere.
Kasanka Nationalpark
In dem kleinsten Nationalpark Sambias (390 qm) durchziehen insgesamt acht Seen und vier Flüsse die Landschaft. Sie besteht aus Wäldern und Sümpfen und bietet Lebensraum für zahlreiche Säugetiere und den seltenen Shoebill-Storch. Weitere der hier vertretenen Tierarten sind z. B. Elefanten, Nilpferde, Hartebeest (Antilopenart), Zobel, Bush- und Reedböcke, Wasserbüffel und Hyänen.
Lower Sambesi Nationalpark
Dieser Park liegt ca. 100 km flussabwärts der Viktoria-Fälle, am Nordufer des Sambesi. Die Artenvielfalt umfasst u. a. Elefanten, Nilpferde, Büffel, Zebras, Löwen, Leoparden und Vögel.
North Luangwa Nationalpark
Einer der spektakulärsten Parks Afrikas, bekannt für seine großen Büffelherden. Der bewaldete Park wird von kleinen Flüssen durchzogen. Wanderungen führen an Elefanten, Leoparden, Wildkatzen, Hyänen, Puku (Antilopenart), Impala-Antilopen, Zebras, Pavianen und Velvetaffen vorbei. Über 350 Vogelarten sind hier zu Hause, z. B. der Königsreiher, der Crested Loerie, der karmesinrote Bienenfresser und die große Eagle Owl.
Allgemeine Hinweise
Klima
Zambia liegt auf einem Plateau in ca. 1300 m Höhe. Daher verfügt das Land über ein angenehmes, subtropisches Klima. Es gibt drei Jahreszeiten: Von Mai bis August ist es kühl und trocken, von August bis November heiß und trocken und von November bis April regnerisch aber warm.
Einreisebestimmungen
Ein gültiges Visum ist notwendig. Die Beantragung eines Visums ist auch vor Ort am Flughafen möglich. Dazu wird bei der Ankunft ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass und der Besitz von bestätigten Rück- oder Weiterreisetickets benötigt. Die Gebühren betragen für die einmalige Einreise 25 US-$, für zweimalige Einreise 40 US-$ und mehrfache Einreise 80 US-$ und für das Transitvisum 25 US-$.
Eine Visumsbeantragung vor Reiseantritt wird aber dringend empfohlen, da es sonst bei der Einreise zu erheblichen Wartezeiten kommen kann. Visa werden von der sambischen Botschaft in Berlin ausgestellt.
Gesundheit/Impfungen
Impfungen
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (www.who.int/ith/countries/en/index.html) gefordert. Bei Einreise aus Deutschland wird diese in der Regel nicht verlangt.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden
Hinweis: Es ist nicht auszuschließen, dass in Einzelfällen nicht vorgeschriebene Impfungen verlangt werden. Das kann z.B. die Gelbfieber-Impfung von allen Reisenden oder auch die Cholera-Impfung bei der Einreise aus einem Infektionsgebiet sein.
Malaria
Ganzjährig, verstärkt von November – Juni hohes Risiko landesweit, besonders im Süden (Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Victoria-Fälle, Luanwa-Tal). Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Nach starken Regenfällen treten immer wieder Cholera-Fälle auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Alle Angaben ohne Gewähr.